J² Musikworkshop im Jugendzentrum Polaris (05.-09.02.2018)

Der Workshop wurde geleitet von Johannis Aehnlich und Marcus Reisa.

Der erste Tag war mit etwas Aufregung gepaart. Wir starteten mit den Kindern die zwischen acht und zwölf Jahren alt waren mit einer Musikkaramboulage. Jeder durfte sich ein Instrument aussuchen und dann wurde erstmal rhythmisch Lärm gemacht. Darauf folgte eine Kennenlernrunde, in der jeder etwas über sich erzählen konnte und den Teilnehmenden erläutert wurde, was alles in den nächsten Tagen passieren soll.

Johannis leitete die Musikgruppe und ich die Gruppe für Texten, Rap/Sprechgesang.

Die Teilnehmer bekamen die Möglichkeit zwischen beiden Gruppen hin und her zu wechseln und sich jeweils auszuprobieren. Im Bandraum wurde am ersten Tag noch viel Krach gemacht und rumgeklimpert, im Kreativraum wurden Taktzählen, Reime schreiben und Rappen trainiert.

Am zweiten Tag kam noch ein weiterer Teilnehmer von 16 Jahren dazu. Zwei Mädels komponierten mit Geige und Piano eine Melodie für das Lied, welches am Ende entstehen sollte. Die Teilnehmer in der Textgruppe wählten ein Thema für den Song aus Alles Scheiße, und schrieben fleißig an ihren Reimen.

Am dritten Tag wurde gerappt und weiter getextet. Die musikalische Gruppe machte bereits die Aufnahmen für den A-Teil des Liedes: Es wurde ein Beat über einen Drumcomputer eingespielt und die Melodie mit Geige und Piano aufgenommen und eine 8-Jährige Gitarristin spielte Akkorde ein. Der Song nahm also merkbar Form an. Zwischendrin überlegten sich ein paar Mädels, dass sie ein Video drehen wollten und machten ein Storyboard. Wir redeten mit den Leuten vom Polaris und sie sahen darin kein Problem. Somit konnten die Kinder im Laufe des vierten Tages Kameratechnik kennenlernen und selbst filmen und darstellen (dieser Teil gehört nicht zum eigentlichen Workshoprogramm). Am vierten Tag wurden dann die Rapstimmen aufgenommen und ein B-Teil eingespielt, auf dem Jesse zum Schluss seinen Rap platzierte.

Der Song war also fertig und wir hatten noch den Freitag. Da nahmen wir mit den Teilnehmenden ein Radiofeature auf. Zwei Mädchen übernahmen die Moderation. Hin und wieder waren dann aber auch meine mitsteuernden Worte gefragt.

Insgesamt war es für alle eine abwechslungsreiche Woche. Während der Morgenkreise wurde zu James Brown gesprungen und geklatscht…klatschen war viel dabei, so auch der Unsquare Dance Rhythmus von Dave Brubeck und es gab weitere Bewegungsspiele.

Das Polaris war von den Räumlichkeiten wunderbar. Ein Bandproberaum mit Schlagzeug und allerlei weiteren Instrumenten, ein Kreativraum, der große Saal, eigentlich das ganze Polaris standen uns die ganze Woche über zur Verfügung. 

Herzlichen Dank an die Mitarbeiter vom polaris für die gute Zusammenarbeit und das leckere Essen!!!

***Gefördert von JenaKultur und Radio OKJ***

Hier könnt ihr den Song hören und ein paar visuelle Eindrücke zum Workshop bekommen 🙂

https://vimeo.com/277074467

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